[J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

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[J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Levassa am Mo Jul 21, 2008 6:01 pm

Der Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien
OT The Lord of the Rings (The Fellowship of the Ring, The Two Towers, The Return of the King)OA 1954, 1954, 1955 , als Sammeltitel 1978DE Die Gefährten,1969, Die zwei Türme, 1970, Die Rückkehr des Königs, 1970, als Sammeltitel 1978Form Romantrilogie Epoche Moderne
Mit seiner Romantrilogie Der Herr der Ringe begründete J. R. R. Tolkien die Gattung Fantasy-Literatur mit, da es ihm gelang, ein in sich geschlossenes fiktives Weltbild überzeugend darzustellen. Das spannend erzählte Werk verkaufte sich allein in Deutschland fünf Millionen Mal, weltweit wurden 50 Millionen Exemplare der Trilogie verkauft.
Entstehung: Nach dem Verkaufserfolg des Romans Der Kleine Hobbit (1937), zunächst eine Erzählung für seine Kinder ohne Absicht der Veröffentlichung, drängte der Verlag Allen & Unwin Tolkien zu einer Fortsetzung der Abenteuer in der mythischen Welt Mittelerde.
Insgesamt zwölf Jahre arbeitete Tolkien in seiner Freizeit an dem Manuskript, weitere fünf Jahre vergingen wegen notwendiger Überarbeitungen am Manuskript bis zum Erscheinen 1954 bzw. 1955.
Inhalt: Im dritten Zeitalter spielt die Geschichte um die Vorherrschaft in Mittelerde und den Kampf um den Besitz eines mächtigen Rings und seiner Vernichtung. In grauer Vorzeit vom finsteren Herrscher Sauron geschmiedet, verleiht er dem Träger große Macht. Der wieder erstarkte Sauron braucht den Ring, um ganz Mittelerde unterwerfen zu können. Lange Zeit verschollen, ist der Ring im Auenland wiederaufgetaucht.
Bilbo Beutlin gibt ihn dort an seinen Neffen Frodo weiter. Beide sind Hobbits, menschenähnliche Wesen, jedoch kleiner als Zwerge. Der Ringträger Frodo wird vom Rat der Bewohner Mittelerdes dazu ausersehen, den Ring ins Land des Feindes, Mordor, zu bringen, um ihn dort zu vernichten. Begleitet wird er von acht Gefährten mit Vertretern der Völker Mittelerdes. Die Ringgemeinschaft wird jedoch vom Feind getrennt; jeder beteiligt sich nun auf seine Art am Kampf gegen die Heerscharen Saurons. Letztlich siegreich sind die Völker Mittelerdes erst, als es Frodo mit seinem Freund Sam schließlich gelingt, den Ring im Berg des Feuers zu vernichten: Saurons Macht ist damit gebrochen und das dritte Zeitalter beendet. Der König der Menschen tritt letztendlich seine rechtmäßíge Herrschaft an; die Hobbits kehren ins Auenland zurück, die unsterblichen Elben verlassen den Kontinent Mittelerde und segeln zu den Ewigen Landen im Westen – begleitet von Bilbo und Frodo.
Aufbau: Das 1000-seitige Werk umfasst drei Teile: Die Gefährten, Die zwei Türme und Die Rückkehr des Königs, von denen jeder wiederum aus zwei Büchern mit zahlreichen Episoden besteht. Der Prolog enthält neben der Vorgeschichte eine Einführung zum Volk der Hobbits, ein umfangreicher Anhang und ein Register geben historische Überblicke, informieren über Schriften und Sprachen Mittelerdes sowie über Tiere, Orte und Personen.
Wirkung: In den 1960er Jahren zum Bestseller avanciert, gab das groß angelegte Werk der Fantasy-Literatur entscheidende Impulse: Es beeinflusste zahlreiche Autoren wie Michael R Ende in seiner Unendlichen Geschichte (1979), Marion Zimmer Bradley (1930–99) mit dem Roman Die Nebel von Avalon (1982) und schließlich in jüngster Zeit die britische Autorin Joanne K. R Rowling mit der Serie um den Zauberlehrling Harry Potter ( Teil 1: 1997), mit der das Genre eine Renaissance erlebte. Ebenso griff US-Filmproduzent und Regisseur George Lucas in seinem Sciencefiction-Epos Star Wars (1977) auf den Roman zurück.
Wegen seiner vermeintlichen Trivialität umstritten war Der Herr der Ringe jedoch in Teilen der Literaturkritik. Zweimal wurde der Stoff verfilmt: 1978 vom Zeichentrickfilmer Ralph Bakshi, 2001 feierte der erste Teil der aufwändigen und überaus erfolgreichen Verfilmung von Peter Jackson Premiere. P. Z.

Kurzbeschreibung
Das legendäre Buch der Westmark ist längst verschollen, und nur Teile davon existieren in verschiedenen späteren Abschriften. Eigentlich war es Bilbos Tagebuch, das er nach Bruchtal mitnahm und das später Frodo zusammen mit eigenen Notizen ins Auenland zurückbrachte. Diese Fragmente und Anhänge, vor allem die Hobbits betreffend, und dazu einzelne Lieder und Gedichte, die häufig an den Rand der Manuskriptseiten gekritzelt waren, sind die wichtigsten Quellen für die Geschichte des Ringkriegs.



Gebundene Ausgabe: 1236 Seiten
Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 11 (2002)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3608932224
ISBN-13: 978-3608932225
Größe und/oder Gewicht: 22,3 x 15,7 x 5,7 cm


Zuletzt von Raylan am Do Jun 25, 2009 5:23 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : Ray: Hab nur nen Link zu Tolkien eingefügt^^)
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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Levassa am Mo Jul 21, 2008 6:08 pm

Ich finde das Buch schon gut, aber ich finde es ist wahnsinnig anstrengend zu lesen.

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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Raylan am Di Jul 22, 2008 3:23 pm

Es braucht eine Zeit aber wenn man mal drinnen ist im geschehen geht es dann schon
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Beitrag von Aerdna am Fr Jul 25, 2008 5:34 pm

Anstrengend sind die Bücher schon, aber es lohnt sich!
Genauso wie Der kleine Hobbit hab ich die Bücher schon öfters gelesen, vor allem der erste Band.
Seit längerem hab ich die Englische Ausgabe im Regal, hab auch schon mal angefangen aber irgendwie bin ich nicht sooo weit damit gekommen Very Happy
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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Raylan am Fr Jul 25, 2008 9:34 pm

Ich hab sie mir aus der Bücherei ausgeliehen und die einleitung werde ich wohl wieder überspringen...^^ aber das Gedicht über den Ring finde ich im englischen , tut mir leid Via, viel viel schöner als auf deutsch!!!
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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Mitsuki am Mi Jul 30, 2008 12:48 pm

Ich liebe die Bücher, genau wie der Hobbit, das Silmarillion und das Buch der Verschollenen Geschichten.
Ich lese immer wieder gerne mal einen Band. Auch wenn es teilweise ganz schön zäh ist.
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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Reea am Fr Sep 12, 2008 4:23 pm

Herr der ringe is einfach genial!
buch wie auch die filme!
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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Levassa am So Nov 09, 2008 4:26 pm

@reea: du hast das Buch gelesen?
Ich find den Hobbit irgendwie besser, auch wenn ich Bilbo nicht mag, aber Bilbo ist immernoch beser als Frodo, dieser Waschlappen.

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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Mitsuki am Mo Nov 10, 2008 11:51 pm

@ levassa: ich find den hobbit richtig putzig, vorallem das rätselraten mit gollum
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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Merriman Lyon am Di Dez 23, 2008 6:45 pm

Herr der Ringe ist einfach der Grundstock für beinahe jedes andere Fantasybuch - oft nachgehahmt, aber nie erreicht.
es ist einfach ein Unterschied, ob man eine Geschichte konstruiert, oder eine Welt! Denn Arda hat definitiv seine eigene Weltgeschichte. Jedes andere Fantasybuch (das ich gelesen habe) erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, darauf, die Realität sein zu können und kann deshalb gar nicht anders als Begebenheiten aus "Der Herr der Ringe" zu wiederholen.

Ich finde es vor allem schade, dass J.R.R. Tolkien nicht Zeit hatte sein komplettes Werk zu Papier zu bringen, denn es gibt sicherlich noch viel mehr, was dazu gehört, als das, was existiert. Das Silmarillion gibt nur einen groben Überblick - aus jedem Kapitel ließe sich ein eigenes Buch schreiben!

"Der Hobbit" ist ein gutes Beispiel dafür - die Geschichte Bilbos wird nur am Rande erwähnt im Herr der Ringe, dabei ist es ein ganzes Buch.
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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Viasalar am Di Dez 30, 2008 4:59 pm

"oft nachgeahmt" stimmt sicher, aber "nie erreicht" ist etwas anderes. Dazu muss man sich nämlich die Frage stellen, ob es überhaupt der Sinn von Fantasy sein soll, eine in sich vollkommen logische, von A bis Z durchkonstruierte Welt zu erschaffen oder nicht.
Der Begriff "Fantasy" beinhaltet für mich bereits den Aspekt der Unvollständigkeit. Eine neue Welt kann man nicht ohne die Anlehnung an unsere eigene konstruieren, und was sie von der wirklichen Welt unterscheidet, ist nun einmal unwirklich und vor allem nicht zu erklären. Somit kann eine Parallelwelt gar nicht anders aussehen als unsere, wenn alles von Anfang an durchdacht undlogisch sein soll. Irgendwo stößt man - und zwar auch in "Der Herr der Ringe" auf den Bereich des Unmöglichen, den Bereich der Phantasie, der im Gegensatz zu einem Anspruch auf Vollständigkeit steht.
Ich glaube auch nicht, dass Fantasy darauf ausgelegt ist, einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, da dieses Genre wie kein anderes die Interpretation und Vorstellung des Lesers fordert. Ein Beweis dafür, dass "Herr der Ringe" eine Anregung der Phantasie sein soll, ist, dass die ursprüngliche Idee des Wettbewerbs von J. R. R. Tolkien und C. S. Lewis, aus dem sowohl "Der Herr der Ringe" als auch "Die Chroniken von Narnia" entstanden, war, eine phantasievolle neue Art von Kinderbüchern zu schreiben. Kinderbücher sind bis heute auf die Phantasie des Kindes ausgelegt und daher nie durchkonstruiert und vollständig.

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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Merriman Lyon am Mi Dez 31, 2008 1:25 am

jeder nach seiner Meinung - ich finde fantasy sollte eine in sich logische Welt (und damit vollstädnige) erschaffen und das ist im HdR gelungen - zumindest weitgehend.

Die Unmöglichkeit mag vorhanden sein - in unserer Welt, aber nicht in der erschaffenen Welt und die Phantasie? Phantasie wie du es meinst beschreibt nichts weiter als das weiterdenken, die Möglichkeit sich vorzustellen wie etwas passiert und das passiert genauso in unserer Welt, muss sie deshalb unvollständig sein?

Die Grundidee mag das Erschaffen einer Art Kinderbuch gewesen sein, aber die wenigsten Leute die ich kenne haben es geschafft das Silmarillion zu lesen, und nicht wenige schaffen es nicht den HdR auszulesen - Erwachsene - das zeigt für mich, dass sich Tolkien von dieser Idee entfernt hat.

Ich bin auch weiterhin der Meinung, das es niemand erreicht hat, ein ähnliches Buch zu schreiben, und soweit ich das sehe, stimmst du mir zu, dass Tolkien eine eigene Welt erschaffen hat (jedenfalls argumentierst du nicht dagegen), aber du das Buch damit nicht mehr zur Fantasy zählst - die Frage ist, was ist es dann?
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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Viasalar am Mi Dez 31, 2008 4:19 pm

HdR nicht zu Fantasy zu zählen ist absoluter Blödsinn, da HdR und Narnia die allerersten Fantasybücher übherhaupt sind.
Dass HdR kein Kinderbuch ist, ist auch klar, allerdings hat es kinderbuchähnliche Grundzüge z.B. die absolute Hilflosigkeit Frodos, der eigtl. mehr oder weniger durch die ganze Geschichte hindurchgeschubst wird.
Trotzdem ist die Welt von HdR für mich noch immer nicht vollkommen, sie mag zwar annähernd so erscheinen, aber dass auch nur, weil der Autor sich das alte germanische Weltbild zur Hilfe nimmt. Allerdings bleibt ungeklärt, warum Sauron böse ist, wie (- und auch inwiefern) ein Ring ein ganzes Volk leiten kann usw.
Außerdem ist es für mich nach wie vor nicht der Sinn von Fantasy, eine neue Welt zu erschaffen, die so festgesetzt ist, dass sie dem Leser keinen Platz mehr für eigene Interpretation lässt. Für eine vollkommen intakte, funktionierende Welt braucht man die eigene nicht zu verlassen. Und es können auch andere Werte durch Fantasy vermittelt werden (s. Narnia).
Herr der Ringe hat für mich den Nachteil, ein schwarzweißmalerisches Buch über Krieg zu sein, das selbst im Krieg entstanden ist. Die Grenzen zwischen Gut und Böse sind so exakt gezeichnet, dass keine Figur der Geschichte (abgesehen von Boromir, aber das zählt kaum, weil er gleich darauf stirbt) diese Grenzen überschreiten kann.

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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Merriman Lyon am Mi Dez 31, 2008 7:01 pm

HdR nicht zu Fantasy zu zählen ist absoluter Blödsinn, da HdR und Narnia die allerersten Fantasybücher übherhaupt sind.
Doch, HdR ist für mich nach deiner Sicht kein Fantasybuch mehr, da es vollständig ist, für dich ist es Fantasy, weil du es nicht für vollständig hältst und für mich, weil ich denke, dass Fantasy versuchen sollte Vollständigkeit zu erreichen. Das ist einfach ei Meinungsunterschied. Es sei dir freigestellt Fantasy so zu definieren wie du willst.

Dass HdR kein Kinderbuch ist, ist auch klar, allerdings hat es kinderbuchähnliche Grundzüge z.B. die absolute Hilflosigkeit Frodos, der eigtl. mehr oder weniger durch die ganze Geschichte hindurchgeschubst wird.
Wenn HdR kein Kinderbuch ist ist dein Argument oben hinfällig. Grundzüge natürlich, wenn es aus der Idee heraus entstand ei Kinderbuch zu schreiben.

Trotzdem ist die Welt von HdR für mich noch immer nicht vollkommen, sie mag zwar annähernd so erscheinen, aber dass auch nur, weil der Autor sich das alte germanische Weltbild zur Hilfe nimmt. Allerdings bleibt ungeklärt, warum Sauron böse ist, wie (- und auch inwiefern) ein Ring ein ganzes Volk leiten kann usw.
Interpretation gibt es auch in unserer Welt aus Mangel an Informationen.... Das was im HdR interpretiert werden kann ist nicht frei von den Gesetzen und der Geschichte der Welt drumherum, einige Personen wissen sogar, warum Sauron böse ist und wie der Ring ein Volk leiten kann, es wird im Buch nur nicht erwähnt - wie bei uns. Gedanken und der Antrieb einer Person, außer sie sagt sie uns, unbekannt sind. Auch in unserer Welt muss "weitergedacht" werden, da wir nunmal nicht alles über unsere Welt wissen, trotzdem ist sie vollständig. Niemand weiß im Moment, was am anderen Ende des Universums passiert - ist deshalb nichts vorhanden? Erklärungsversuche für alles Mögliche gibt es reichlich, bei uns heißen sie nicht Interpretation sondern Theorie. Und inwieweit die germanische Weltsich übernommen wird...Krieg der Götter und so weiter...warum sollte das verboten sein? Legenden - und nichts weiter ist das für uns - sind ja wohl auch "Fantasy" und nicht real.

Herr der Ringe hat für mich den Nachteil, ein schwarzweißmalerisches Buch über Krieg zu sein, das selbst im Krieg entstanden ist. Die Grenzen zwischen Gut und Böse sind so exakt gezeichnet, dass keine Figur der Geschichte (abgesehen von Boromir, aber das zählt kaum, weil er gleich darauf stirbt) diese Grenzen überschreiten kann.
Krieg ist nunmal Schwarz-Weiß, abgesehen davon, was hat das mit unserer derzeitigen Diskussion zu tun? Es geht ja wohl nur um die Vollständigkeit. Es gehört natürlich in diesen Thread, schließlich ist es deine Meinung, aber an dieser Stelle ist es nicht von Belang. Über Geschmack lässt sich nicht streiten.
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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Miro am Mi Dez 31, 2008 8:28 pm

Im Großen und Ganzen muss ich merri zustimmen, dass Tolkien eine komplette Welt geschaffen hat, die eben deswegen Fantasy ist. Fantasie über eine fremde Welt, die teilweise an unsere anbgelehnt ist und sogar sein muss.
In einem Punkt muss ich widersprechen: Krieg ist nicht schwarz-weiß, denn niemand will der Böse sein. Jeder ist für sich der Gute und der Sieger sagt der Geschichte, wer der Böse war^^
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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Viasalar am Do Jan 08, 2009 7:45 pm

Merriman Lyon schrieb:
Das was im HdR interpretiert werden kann ist nicht frei von den Gesetzen und der Geschichte der Welt drumherum, einige Personen wissen sogar, warum Sauron böse ist und wie der Ring ein Volk leiten kann, es wird im Buch nur nicht erwähnt - wie bei uns.

Das ist ein Argument. Absolute Vollkommenheit kann zwar bei keinem Buch gegeben sein, egal, in welcher Welt es spielt, aber trotzdem ist die logische Vollständigkeit ber HdR annähernd (und wie in keinem anderen Fantasybuch) gegeben.

Nach wie vor stoße ich mich an deinem "nie erreicht", da ich finde, dass Vollständigkeit zwar ein Wert aber durchaus nicht der eizigste (Very Happy) ist. Nicht erreicht, finde ich, ist bei HdR der Wert zweier "guter" bzw. vernünftig handelnder Seiten.

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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von leseratte am Mi Jan 28, 2009 1:24 pm

Der Herr der Ringe ist ein fantastisches Buch, das eine Welt beschreibt als würde diese tatsächlich existieren. Tolkien erwähnte in jedem seiner Bücher immer andere Ereignisse die in Mittelerde geschahen (z. B. in der Herr der Ringe beruft er sich auf das Abenteuer von Bilbo "Der Hobbit").

Der Hobbit ist eines der ersten Bücher, welches in einer anderen erfundenen Welt spielt und seine Ideen wurden wie bereits mehrfach erwähnt in viele andere Fantasiebücher übernommen.

Mir persönlich gefällt an den Büchern am meisten die Sprache in der Tolkien diese Bücher schreibt.
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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Levassa am Mi Feb 04, 2009 6:19 pm

Also ich war zwar außerhalb des Threads nicht derr gleichen Meinung wie Via, aber jatzt muss ich ihr doch Recht geben. Herr der Ringe lässt durch seine Vollkommenheit keine eigene Phantasie mehr zu. Die Kreativität, die Geschichte weiterzudenken, oder sich einen eigenen Charakter mit hineinzudenken, ist bei diesem Buch nicht gegeben. Alle leben dort irgendwie in der Vergangenheit, jeder hat eine Vorgeschichte, die sein Leben geändert hat, es gibt keine Orks, die die Seite wechseln, und außer Saruman auch keine "Guten", die Saurons Meinung sind. meiner Meinung nach ist die Geschichte teilweise zu Vollkommen.

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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Miro am Fr Feb 06, 2009 8:04 pm

Dann wäre sie für die Personen geeignet, die eben gerne eine vollkommene Geschichte serviert bekommen möchten bzw/oder nicht drumherum denken wollen....

aber darum gehts doch wohl auch nicht, die geschichte ist auserordentlich gut
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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Viasalar am Fr Feb 06, 2009 8:21 pm

Das bezweifelt ja niemand. Ich finde nur, dass sie nicht unerreicht ist.

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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Miro am Sa Feb 07, 2009 5:47 pm

ah, nur aus interesse: wer (oder welches buch) hat denn herr der ringe erreicht, deiner meinung nach?^^
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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Viasalar am Mo Feb 09, 2009 6:00 pm

Kommt natürlich auf das Kriterium an. Vom fantastischen wie auch vom Aspekt der Aussage her hat Narnia meiner Meinung nach Herr der Ringe überholt.

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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Levassa am Mi Feb 11, 2009 6:36 pm

Da muss ich zustimmen, obwohl mir auch Narnia teilweise zu moralisch ist Wink
Auch die unendliche Geschichte find ich besser zu geniesen, als Herr der Ringe. Aber es sind natürlich beides Kinder, bzw. Jugendbücher, was Herr der Ringe nicht ist.

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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Merriman Lyon am Sa Feb 14, 2009 1:56 pm

naja, das ist dann wohl Geschmackssache... und über Geschmack lässt sich nicht streiten.
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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Viasalar am Mi März 11, 2009 11:32 pm

Nicht unbedingt Geschmacks- aber bestimmt Ansichtssache.

Und streiten wollte ich nicht, tut mir leid, wenn das so angekommen ist. Wahrscheinlich nehm ich mal wieder alles zu wörtlich, aber ab morgen ändert sich das hoffentlich. Ich muss für dieses Lebensjahr mein Karma noch ein bisschen verbessern, also hast du in allen Punkten Recht. ^^

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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Raylan am Sa Apr 18, 2009 12:59 am

soll ich das hier mit dem Autor vernetzen?
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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Viasalar am Do Jun 18, 2009 7:18 pm

Was? Tu dir keinen Zwang an.

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Im Falle eines Falles ist richtig fallen alles.
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Re: [J. R. R. Tolkien] Der Herr der Ringe

Beitrag von Raylan am Do Jun 25, 2009 5:17 pm

Hab ich schon gemacht^^ Von der Autorenvorstellung müsste man genau hier her kommen^^
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